Technik-Glossar

Auf dieser Seite haben wir Informationen zusammengestellt, die für Sie wichtig sind, falls Sie Fragen zu Hard- oder Softwarekomponenten haben oder Unterstützung bei der Konfiguration des Betriebssystems benötigen. Sie finden hier auch wertvolle Hintergrundinformationen, die weit über eine bloße Produktinformation hinaus gehen. Sollten Sie hier keine Antwort auf Ihre Frage finden, so freuen wir uns selbstverständlich, Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können.

Hier finden Sie einen Überblick über die Themen und Fragen. Klicken Sie einfach auf die Links, um direkt zu Ihrem Wunschthema zu springen:


Thema: Produktbegriffe

Es gibt so viele verschiedene Geräteklassen und Bezeichnungen, unter denen tragbare Computer immer wieder angepriesen werden. Sie haben die Wahl zwischen Notebooks, Subnotebooks, Netbooks, Convertibles und noch vielem mehr. Doch neben der Wahl haben Sie auch die Qual - beim Versuch zu verstehen, was denn nun was ist und wie sich die Geräte eigentlich unterscheiden. Daher versuchen wir, Ihnen in diesem Abschnitt eine grobe Einteilung zu geben.

Gibt es Unterschiede zwischen einem Notebook und einem Laptop?

Zwischen diesen Begriffen gibt es keine Unterschiede, sie meinen das gleiche: einen tragbaren Computer. Notebook war ursprünglich eine Markenbezeichnung von Toshiba, um die Geräte als einer Art „elektronisches Notizbuch“ zu vermarkten. Laptop meint eher die Tatsache, dass das Gerät im Sitzen auf dem Schoß Platz finden kann. Die deutsche Bezeichnung Klapprechner dagegen hat sich nicht wirklich in den Sprachgebrauch durchsetzen können.

Wo liegen die Unterschiede zwischen Notebook und Subnotebook?

Ein Subnotebook ist üblicherweise die kleinere und leichtere, aber auch weniger ausgestattete oder leistungsärmere Variante eines Notebooks. Häufig haben Subnotebooks weniger oder andere Anschlüsse, kein optisches Laufwerkt, eine kleinere Tastatur und kleinere Bildschirme. Sie eignen sich daher in erster Linie für den mobilen Einsatz, wie beispielsweise als Mitnahmegerät für Dienstreisen. Subnotebooks sind durch die Notwendigkeit, kleinere und verbrauchsärmere Komponenten zu verbauen, meist teurer als vergleichbar ausgestattete Notebooks.

Was genau ist ein Netbook?

Der Begriff Netbook war eine Erscheinung zwischen etwa 2007 und 2011. Damit waren Notebooks gemeint, die ohne optisches Laufwerk und deutlich kleiner gebaut wurden. Die Geräte wurden darauf optimiert, im Internet surfen und Webapplikationen ausführen zu können. Daher wurde auf leistungsfähige Prozessoren oder größere Festplatten verzichtet. Das stieß jedoch auf wenig Gegenliebe bei vielen Benutzern, sodass Hersteller wieder Rückzieher einleiteten, um Netbooks leistungsfähiger bauen zu können. Das brauchte sie auf einen Vereinigungskurs mit kleineren Subnotebooks. Die ursprüngliche Idee der Netbooks, primär als Kommunikations- und Internetgerät zu dienen, wurde mit den Anfang der 2010er Jahre aufkommenden Tablets abgelöst. Heute werden Netbooks praktisch nicht mehr gefertigt.

Was genau ist ein Ultrabook?

Ultrabook ist ein Markenname des Prozessorherstellers Intel für eine Klasse spezieller, besonders dünner und leichter Notebooks mit energiesparenden Intel-Prozessoren. Ein Ultrabook zeichnet sich durch eine lange Akkulaufzeit aus sowie durch einen Touchscreen. Als Schnittstelle ist USB 3.0 verpflichtend. Durch ihr niedriges Gewicht und schmalen Aufbau sind Ultrabooks meist hochwertige Business-Laptops für den professionellen Einsatz.

Was genau ist ein Tablet?

Ein Tablet ist ein Computer, der nur aus einem Bildschirm besteht und keine Tastatur oder Maus hat. Um so ein Gerät noch sinnvoll bedienen zu können, werden Tablets heutzutage üblicherweise mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm ausgestattet. Der Aufbau eines Tablets orientiert sich meist nicht an klassischen Notebooks – es gibt keine optischen Laufwerke, keine „echte“ Festplatte, Komponenten wie Prozessor oder Arbeitsspeicher lassen sich nicht austauschen. Stattdessen erhalten Komponenten für den mobilen Netzwerkzugriff eine höhere Bedeutung: WLAN, Bluetooth, NFC, aber auch mobiles Internet über UMTS oder LTE. Tablets eignen sich ideal als Unterhaltungselektronik und als leichte und mobile Ergänzung zu einem Laptop oder Desktop-Computer. Als eigenständige Computer werden sie in der Regel nicht eingesetzt, da die Produktivität ohne Elemente wie Maus oder Tastatur zu wünschen übrig lässt.

Was genau ist ein Convertible oder ein Convertible Tablet?

Ein Convertible Tablet ist ein Laptop mit Touchscreen, wo der Bildschirm so gedreht und umgeklappt werden kann, dass er sich auf die Tastatur legt und das Laptop dann als Tablet betrieben werden kann. Im Gegensatz zu einem 2-in-1-System lässt sich der Bildschirm jedoch nicht vollständig abnehmen, da die eigentliche Hardware immer noch unterhalb der Tastatur verbaut ist.

Was ist ein 2-in-1-System?

Ein 2-in-1-System oder 2-in-1-Tablet ist eine Sonderform eines Convertible Notebook, wo die gesamte Hardware nicht unterhalb der Tastatur, sondern im Bildschirm verbaut ist. Der Bildschirm kann daher von der Tastatur abgetrennt und als normales Tablet betrieben werden. Das Gerät lässt sich aber auch stationär mit der angeschlossenen Tastatur als gewöhnliches Notebook einsetzen. Da die Gewichtsverteilung bei so einem Gerät meist anders als bei einem normalen Laptop ist und zwischen Bildschirm und Tastatur keine Scharnierverbindung besteht, werden 2-in-1 Tablets meist mit einem Hilfsmittel zum Aufstellen versehen (Halteklammer, Standfuß, usw.).


Thema: Betriebssystem

Das Betriebssystem ist die wichtigste Software-Komponente eines Computers. Ohne Betriebssystem läuft ein Computer nicht und deswegen ist es wichtig, eines installiert zu haben. Dieser Abschnitt erklärt Ihnen, wie Sie ein Betriebssystem installieren, aktivieren oder im Fall des Falles wiederherstellen können.

Was ist ein Betriebssystem und welche gibt es?

Ein Betriebssystem ist ein umfassendes Computerprogramm, das sämtliche Hardware-Komponenten eines Computers verwaltet und eine Basis für Anwendungsprogramme und die Interaktion mit dem Benutzer bereitstellt. Es ist ein unabdingbarer Bestandteil eines Computersystems. Ohne ein installiertes Betriebssystem kann ein Computer nicht sinnvoll benutzt werden.
Auf einem Computer lassen sich meist verschiedene Betriebssysteme installieren. Bekannte Beispiele sind Windows oder Linux. Manche Betriebssysteme lassen sich nur auf spezifischen Computern installieren, so beispielsweise MacOS nur auf Apple-Geräten. Umgekehrt erfordern manche Geräte aber auch ein bestimmtes Betriebssystem, so z.B. entweder Android oder iOS für Smartphones bzw. Tablets.

Werden die Geräte mit einem Betriebssystem ausgeliefert?

Normalerweise werden unsere Laptops und PCs mit einem installierten Betriebssystem ausgeliefert. In Einzelfällen mag es Ausnahmen geben. Diese sind aber auf jeden Fall in der Artikelbeschreibung angegeben.

Werden die Geräte mit vorinstallierter Software ausgeliefert?

Wenn wir einen vom Hersteller mitgelieferten Installationsdatenträger erhalten, verwenden wir ihn zur Installation des Betriebssystems. Diese Installationsdatenträger sind zumeist an die Bedürfnisse des Herstellers angepasst (spezielle Treiber, eigene Dienstprogramme, Designs, …). In diesem Fall kann außer dem Betriebssystem noch weitere Software installiert sein, sofern der Hersteller diese in seine Version integriert hat. Andernfalls wird ausschließlich das Betriebssystem mit den erforderlichen Treibern installiert.

Muss ich das Betriebssystem oder andere Software registrieren oder aktivieren?

In der Regel muss nach Installation von Windows dessen Aktivierung durchgeführt werden. Je nach Gerät und je nach Windows-Version geschieht das entweder völlig im Hintergrund ohne dass Sie etwas davon mitbekommen, oder das Betriebssystem wird Sie darauf hinweisen und eine automatische Aktivierung per Internet versuchen.
Je nach Hersteller kann bei dem vorinstallierten Betriebssystem auch Software integriert sein, die nur eine begrenzte Zeit lauffähig ist. Diese ist dann auch entweder zu registrieren oder gar käuflich zu erwerben. Alternativ lassen sich diese Programme, sofern nicht benötigt, zumeist auch deinstallieren.

Was ist eine Windows-Aktivierung und wie führe ich diese durch?

Die Windows-Aktivierung ist ein Prozess zur Vermeidung der Benutzung von nicht-lizenzierten Kopien von Windows. Die Herstellerfirma Microsoft möchte sicherstellen, dass eine Windows-Lizenz immer nur auf einem Computer verwendet wird. Dazu wird nach Installation des Betriebssystems die Lizenz zusammen mit einer Hardwarebeschreibung des Geräts über das Internet an Microsoft gesendet. Dort wird geprüft, ob und mit welcher Hardwareinformation die Lizenz bislang verknüpft ist. Wenn dann festgestellt wird, dass die Lizenz bereits mit anderer Hardware benutzt wird, scheitert die Aktivierung. Das Betriebssystem kann dann nur eingeschränkt benutzt werden, u.A. stehen keine Updates zur Verfügung.

Wo finde ich den Lizenzschlüssel (COA-Key) für Windows?

Früher war es üblich, die Windows-Lizenznummer (Certificate of Authencity, COA) als Aufkleber auf der Unterseite des Laptops oder im Akkuschacht zu befestigen. Der Lizenzschlüssel musste dann bei der Windows-Installation bzw. später bei der Aktivierung eingegeben werden. Mittlerweile wird der Lizenzschlüssel in einem Chip in der Hardware gespeichert und bei der Installation automatisch durch Windows ausgelesen. Dieses Verfahren wird ab Windows 8 benutzt. Sollten Sie also einen Laptop mit vorinstalliertem Windows 8, Windows 8.1 oder Windows 10 erwerben, wird dort aller Wahrscheinlichkeit nach nur noch ein Aufkleber mit einem Windows-Logo vorhanden sein, der darauf hinweist, dass das Gerät mit Windows betrieben werden kann. Ein Lizenzaufkleber wird nicht mehr aufgeklebt und ist auch nicht mehr notwendig.

Wie kann ich das Betriebssystem neu installieren?

Für eine Neuinstallation des Betriebssystems benötigen Sie einen passenden Datenträger. Das ist entweder eine DVD oder ein USB-Stick. Da viele unserer Geräte keine optischen Laufwerke mehr besitzen, empfehlen wir die Installation per USB-Stick. Für die Installation von Windows 10 können Sie einen bootfähigen Stick über das Microsoft Media Creation Tool erstellen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der zugehörigen Webseite von Microsoft: Windows 10 herunterladen. Sie benötigen hierzu einen geeignet großen Stick. Bitte beachten Sie, dass alle Daten vom Stick gelöscht werden, denken Sie also an eine Datensicherung. Nach Abschluss des Erstellvorgangs starten Sie Ihren Rechner neu, wählen im Boot-Menü den Start von USB-Laufwerk (bei Lenovo-Geräten rufen Sie das Boot-Menü über die Taste F12 direkt nach Einschalten des Computers auf), und nehmen dann die Neuinstallation von Windows vor.
Geräte mit vorinstalliertem Windows 10 haben in der Regel keinen von außen sichtbaren Lizenzschlüssel. Sollte die Installationsroutine einen Lizenzschlüssel verlangen, brauchen Sie diesen nicht einzugeben. Stattdessen wählen Sie eine Option wie „Ich habe keinen Schlüssel“ oder „Eingabe des Lizenzschlüssels überspringen“ aus. Der Lizenzschlüssel ist in einem eingebauten Chip gespeichert und wird später automatisch für die Aktivierung ausgelesen.

Was ist eine Betriebssystem-Wiederherstellung und wie führe ich diese durch?

Manche Betriebssysteme (zum Beispiel Windows) bieten eine Möglichkeit an, sich in einen definierten Zustand zurückzusetzen. Dies kann der Auslieferungszustand sein oder ein beliebiger, vorher gespeicherter Zustand. Diese Funktionalität ist nützlich, falls das Betriebssystem nach einer Änderung nicht mehr korrekt gestartet oder ausgeführt wird.
Windows 7, Windows 8 und Windows 10 bieten die Möglichkeit an, Wiederherstellungspunkte zu definieren und das Betriebssystem bei Bedarf an diese Punkte zurückzusetzen. Sämtliche nach einem Systemwiederherstellungspunkt installierten Programme, System- oder Registry-Einstellungen werden durch die Wiederherstellung gelöscht bzw. auf den Ausgangszustand zurückgesetzt. Benutzerdateien werden aber beibehalten. Systemwiederherstellungspunkte werden vor kritischen Aktionen durch Windows selbst erstellt (z.B. bei Installation von Programmen, Treibern, Updates), Sie können diese aber auch manuell anlegen.
Windows 10 bietet die Möglichkeit, das Betriebssystem zurückzusetzen. Das entspricht technisch einer Neuinstallation des Betriebssystems. Alle installierten Programme, Treiber usw. werden hierbei gelöscht, Ihre Benutzerdateien werden aber auf Wunsch beibehalten.
Bitte beachten Sie, dass die Wiederherstellung eines Betriebssystems immer eine nicht ungefährliche Angelegenheit ist, die mit Datenverlust verbunden sein kann. Wir empfehlen Ihnen daher stets eine regelmäßige Datensicherung, um im Notfall keine größeren Datenverluste in Kauf nehmen zu müssen.

Was ist eine Recovery-Partition oder ein Recovery-Datenträger?

Manche Hersteller liefern ihre Computer mit einem vorinstallierten Betriebssystem und weiterer Software aus, das sich in einen Ausgangszustand zurücksetzen lässt. Dies ist nützlich, wenn sich das Betriebssystem aufgrund eines Fehlers nicht mehr starten lässt oder wenn ein Virus den Computer befallen hat. In diesem Fall werden häufig Recovery-Datenträger oder Recovery-Partitionen genutzt. Bitte beachten Sie, dass unabhängig der durch den Hersteller bereitgestellten Variante alle Ihre Daten möglicherweise gelöscht werden. Denken Sie daher immer an eine rechtzeitige und kontinuierliche Datensicherung.
Ein Recovery-Datenträger ist eine durch den Hersteller angepasste Installations-CD oder DVD des Betriebssystems. Dieses Vorgehen ist recht typisch für den Hersteller Dell. Sollte Ihr Betriebssystem nicht mehr starten, können Sie den Rechner von dieser CD oder DVD laden lassen. Das Betriebssystem wird dann neu installiert.
Eine Recovery-Partition ist ein Bereich auf der Festplatte des Computers, in dem der quasi der Inhalt eines Recovery-Datenträgers entpackt ist. Dieses Vorgehen ist recht typisch für den Hersteller Lenovo. Sollte Ihr Betriebssystem nicht mehr starten, können Sie den Rechner durch einen Tastendruck aus der Recovery-Partition starten lassen. Das Betriebssystem wird dann aus dem in der Recovery-Partition befindlichen Abbild neu installiert. Falls die Festplatte beschädigt sein sollte, muss die Recovery-Partition neu angelegt werden. Lenovo bietet hierfür eigene Datenträger an, die Sie kostenpflichtig bestellen können. Folgen Sie dafür diesem Link: Lenovo Wiederherstellungsmedien.


Thema: Gerätetreiber

Fehlende oder falsche Treiber sorgen immer wieder für Ärger: manche Systemkomponenten funktionieren dann nicht oder nur teilweise. Wie wir Ihnen das Leben mit Treibern einfacher machen und was Sie tun können, wenn wider Erwarten ein Treiber nicht installiert ist oder aktualisiert werden muss, erfahren Sie in diesem Abschnitt.

Was sind Gerätetreiber und wofür brauche ich diese?

Ein Gerätetreiber ist ein kleines Computerprogramm, was ein Betriebssystem nutzt, um ein Gerät ansprechen und benutzen zu können. Ohne einen geeigneten Treiber können einzelne Bestandteile der Hardware nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden. Recht häufige Beispiele sind zum Beispiel Netzwerkadapter. Für manche Geräte, beispielsweise Grafikkarten, werden durch das Betriebssystem zwar Standardtreiber installiert, diese lassen jedoch keine erweiterten Funktionen zu (bei Grafikkarten beispielsweise 3D-Effekte oder den Anschluss von Monitoren). Hierfür ist dann immer ein Treiber des Herstellers zu installieren.

Werden die Treiber für beinhaltete Komponenten vor dem Verkauf installiert?

Wir verwenden bei der Vorbereitung unserer Laptops eine automatisierte Betriebssysteminstallation. Das bedeutet vereinfacht, es wird für eine Modellreihe ein Systemabbild mit allen erforderlichen Treibern erstellt und danach an alle anderen Geräte der Modellreihe verteilt. In Einzelfällen kommt es vor, dass die Hardwareausstattung innerhalb einer Modellreihe abweicht. In diesen Fällen kann es passieren, dass möglicherweise nicht alle Treiber im System vorhanden sind. Diese werden aber typischerweise durch das Betriebssystem bei Verwendung des Computers automatisch gefunden und installiert.

Wo bekomme ich Treiber für Sonderausstattung?

Wir installieren für alle Geräte nur die für die Grundfunktion erforderlichen Treiber. Weitere Treiber, die für erweiterte Funktionen notwendig sind (z.B. Sound, Grafik, Festplatte), erhalten Sie beim Hersteller Ihres Laptops. Bitte verwenden Sie als erste Anlaufstelle immer die durch den Hersteller des Laptops bereitgestellte Treiber, auch wenn Sie wissen, dass die eigentliche Komponente durch einen Drittanbieter gefertigt wird (Beispiel: Grafikkarte von ATI/AMD bzw. NVIDIA). Es kommt häufig vor, dass der Computerhersteller an der Hardwarekomponente oder am Treiber eigene Änderungen durchführt, sodass ein Originaltreiber vom Hersteller der Komponente nicht korrekt funktioniert.

Wie kann ich ein Treiber-Update durchführen?

Bei Lenovo Geräten empfehlen wir Ihnen das Lenovo System Update. Das ist eine App von Lenovo, die die auf Ihrem Gerät installierten Treiber mit den aktuellsten vom Hersteller angebotenen Treiberversionen abgleicht und ggf. auch ein BIOS-Update durchführen kann. Das Lenovo System Update können Sie direkt von Lenovo herunterladen. Mehr Informationen dazu finden Sie unter dem folgenden Link: Lenovo System Update.
Ansonsten gibt es für Treiber-Updates im Grunde zwei Möglichkeiten.
In Windows können Sie über den Geräte-Manager Treiberaktualisierungen vornehmen. Öffnen Sie hierzu den Geräte-Manager, navigieren Sie dort zur relevanten Komponente, öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie dort „Treiber aktualisieren“ aus. In dem sich dann öffnenden Fenster können Sie entweder automatisch über Windows Update nach einem geeigneten Treiber suchen lassen oder einen Pfad zu einer Treiberdatei angeben. Letzteres ist häufig notwendig, wenn Sie eine Hardware eingebaut haben, für die Microsoft keine eigenen Treiber bereitstellt.
Alternativ können Sie vom Hersteller der Hardware-Komponente eine Treiberinstallation herunterladen und installieren. Sie müssen hierbei sicherstellen, dass der heruntergeladene Treiber auch zu Ihrer Hardware passt. Die Installationsroutine prüft das zumeist aber und meldet einen Fehler, falls keine geeignete Hardware gefunden wurde.
Bitte gehen Sie bei Treiber-Updates sorgsam um. Legen Sie vorher einen Systemwiederherstellungspunkt an und sichern Sie ihre Daten. Ein falscher oder nicht funktionierender Treiber kann zu einem Systemabsturz oder in seltenen Fällen sogar zu einem Hardwaredefekt führen.


Thema: Hardware

Diese Abschnitt informiert Sie über vielfältige Themen aus der Welt der Hardware. Es geht hier um die wichtigsten Komponenten eines Computers: Prozessor, Arbeitsspeicher, Festplatte, Grafikkarte. Begriffe, die Sie auch in unserem Online-Shop immer wieder antreffen werden oder schon angetroffen haben. Um Ihnen eine solide Basis für Ihre Kaufentscheidung zu geben, haben wir hier die wichtigsten und am häufigsten nachgefragten Aspekte zusammengefasst.

Was ist der Unterschied zwischen BIOS und UEFI?

BIOS (Basic Input-Output System) und UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) meinen beide eine Grundfunktion eines jeden Computersystems – den Start, die Initialisierung der angeschlossenen Geräte, die Konfiguration der Datenträger und schließlich das Laden eines Betriebssystems. BIOS ist eine ältere Variante und wird schon seit mehreren Jahrzehnten eingesetzt. Da jeder Hersteller unterschiedliche Komponenten und Hardware verbaut, ist ein BIOS immer an den Hersteller und eine Systemplattform gebunden. Um das über verschiedene Hersteller hinweg zu vereinheitlichen und neuere Funktionen zu ermöglichen, wurde UEFI geschaffen, was also der Nachfolger des BIOS ist. Diese Systeme sind miteinander nicht kompatibel, UEFI bietet jedoch einen Modus, um BIOS-Funktionen zu simulieren. 64-bit Systeme können nur auf Rechnern installiert werden, auf denen UEFI anstatt von BIOS verwendet wird. UEFI wird von Microsoft ab Windows Vista unterstützt, d.h. als Anwender brauchen Sie sich darüber keine Sorgen zu machen.

Was ist der Unterschied zwischen integrierten und dedizierten Grafikkarten?

Früher war eine Grafikkarte immer eine separate Komponente eines Computersystems. Extra für Grafikkarten wurde sogar die AGP-Schnittstelle geschaffen, in die Karten verschiedener Hersteller eingesteckt werden konnten. So konnte die Grafikkarte bei Bedarf aufgerüstet werden. Die gesamte Bildschirmausgabe des Systems wurde also auf dieser separaten Karte in einer speziell darauf optimierten Hardware berechnet und an den Monitor zur Ausgabe gesendet. Die Grafikkarte hatte ihren eigenen Prozessor (GPU, Graphic Processing Unit) und ihren eigenen Videospeicher, der nur für die Bildschirmausgabe gedacht war und nicht für andere Zwecke des Betriebssystems verwendet wurde. Ein solches Modul, das speziell nur für die Grafikdarstellung existiert und sonst keine Aufgaben erfüllt, wird als dedizierte Grafikkarte bezeichnet. Sie ist sehr leistungsfähig, erfordert allerdings ein zusätzliches Modul mit separater Stromversorgung, Kühlung und Datenanschlüssen.
Heutzutage ist es häufig so, dass die Bildschirmausgabe nicht durch ein separates Modul durchgeführt wird. Stattdessen sind die für die Grafikfunktionalität notwendigen Module direkt auf der Hauptplatine aufgebracht oder bei den neusten Modellen sogar im Hauptprozessor integriert. Als Videospeicher dient dann ein Teil des gewöhnlichen Arbeitsspeichers, der anderen Anwendungen nicht zur Verfügung steht. Diese Lösungsvariante, die ohne ein spezifisches, zusätzliches Modul auskommt, wird als integrierte Grafikkarte bezeichnet. Sie erfordert keine separate Stromversorgung oder Kühlung, ist durch die Lage auf dem Mainboard oder im Prozessor sehr schnell mit Daten zu versorgen, allerdings im Vergleich zu einer dedizierten Grafikkarte auch deutlich weniger leistungsfähig.
Mittlerweile ist in Laptops und Notebooks überwiegend die Verwendung einer integrierten Grafiklösung üblich. Diese reicht für die meisten alltäglichen Anwendungen aus und verbraucht deutlich weniger Platz und Strom – beides sind wichtige Faktoren bei der Entwicklung von Laptops. Hochwertige mobile Workstation-Laptops sind jedoch meistens weiterhin mit einer dedizierten Grafiklösung ausgestattet. Dies ist notwendig, da dort ganz andere Anforderungen an Leistung und Funktionen gestellt werden, beispielsweise 3D-Funktion mit DirectX oder OpenGL. Oftmals sieht man eine kombinierte Lösung (Switchable Graphics): es werden sowohl eine integrierte als auch eine dedizierte Grafikkarte verbaut, wobei der überwiegende Teil der Darstellung auf der integrierten Lösung gerechnet wird. Nur bei Aufgaben, die die erweiterten Funktionen der dedizierten Grafikkarte benötigen, wird diese kurzzeitig eingeschaltet, um diese bereitzustellen. Auf diese Weise kann im Normalbetrieb sehr viel Strom eingespart werden, was zu besseren Akkulaufzeiten ohne größere Auswirkungen auf die Grafikperformance führt.

Was sind Unterschiede zwischen DDR3- oder DDR4-Arbeitsspeicher?

Seit je her gibt es für Arbeitsspeicher verschiedene Typen und Geschwindigkeiten. Der ganz ursprüngliche Typ war vor Jahrzehnten mal SD-RAM: Synchronous Dynamic Random Access Memory, was nichts anderes bedeutet, als ein flüchtiger Speicher zum Lesen und Schreiben an beliebiger Position bzw. Adresse. Bei der Weiterentwicklung dieses Speichertyps wurde dann festgestellt, dass durch einen Trick bei der Datenübertragung zwischen Speicher und Prozessor die Übertragungsrate gesteigert werden kann. Das nannte man dann Double Data Rate – und der so weiterentwickelte Speicher wurde zu DDR-SDRAM bzw. schlicht DDR-RAM. Es ist also eine Abkürzung für die Datenrate – mit dem ehemaligen ostdeutschen Staat hat das überhaupt nichts zu tun.
Jedoch wurde auch die ursprüngliche Form von DDR-RAM weiterentwickelt. Diese Weiterentwicklungen waren zumeist mit bestehenden Systemen nicht kompatibel. Um eine Angabe zu haben, welche Weiterentwicklung des DDR-RAM genau verwendet werden muss, nummeriert man sie einfach durch. Mittlerweile gibt es DDR2-, DDR3-, DDR4- und sogar DDR5-RAM. Die neuen Versionen zeichnen sich durch eine höhere Speicherdichte (mehr Arbeitsspeichermengen auf gleich langen Speicherriegeln) und eine höhere Datenübertragungsrate zwischen Prozessor und Speicher aus (schnellere Arbeitsweise des Betriebssystems und von Anwendungsprogrammen).
Für Sie als Anwender ist es wichtig, wenn Sie Arbeitsspeicher austauschen oder erweitern möchten, dass Sie auf jeden Fall Speichermodule mit dem richtigen Typ und auch der richtigen Datenrate verwenden. Die verschiedenen DDR-Versionen sind weder mechanisch noch elektrisch zueinander kompatibel, daher werden sie so gebaut, dass man einen falschen Typ gar nicht ohne rohe Gewalt in einen unpassenden Slot stecken kann.
Bei Laptops und insbesondere Net- oder Ultrabooks wird anstatt von DDR3- oder DDR4-RAM häufig auch DDR3L oder DDR3L verwendet. Lassen Sie sich davon nicht verwirren – das L steht für Low Voltage, also Speichermodule, die für geringe Versorgungsspannungen und Ströme, wie sie in Notebooks typisch sind, ausgelegt wurden.

Was ist der Unterschied zwischen gewöhnlichen Festplatten und SSD-Festplatten?

Eine gewöhnliche HDD-Festplatte (Hard Disk Drive) besteht aus einem Satz rotierender metallischer  Scheiben und einem Schreib-Lese-Kopf. Während des Schreibvorgangs werden bestimmte Bereiche der Scheiben durch den Schreib-Lese-Kopf magnetisiert. Beim Lesen überfährt der Schreib-Lese-Kopf die Scheiben und entnimmt anhand der Magnetisierung die geschriebene Information. Zum Schreiben oder Lesen müssen also erst die Scheiben in Rotation gebracht werden und der Schreib-Lese-Kopf positioniert werden, was dazu führt, dass die Schreib- und Lesegeschwindigkeit durch die Mechanik begrenzt sind und mit steigendem Alter auch abnehmen.
Eine neuartige SSD-Festplatte (Solid State Drive) besitzt dagegen keine beweglichen Teile. Die Speicherung erfolgt stattdessen durch Setzen oder Löschen elektrischer Ladung in einzelnen Zellen im Inneren der Festplatte. Aufgrund des fehlenden Schreib-Lese-Kopfes und der gesamten Antriebsmechanik sind SSD-Festplatten deutlich schneller im Vergleich zu HDD-Festplatten, gleichzeitig aber auch deutlich teurer. Außerdem vertragen SSD-Festplatten nicht beliebig viele Schreibzyklen, wobei bei den neusten Entwicklungen die Nutzbarkeit durchaus an die der HDD-Festplatten herankommt oder diese sogar übertrifft.

Wo liegen die Unterschiede zwischen SATA, M.2 oder NVMe?

Grob gesagt sind SATA und M.2/NVMe zwei verschiedene Varianten für den Anschluss von Festplatten, wobei SATA langsamer und M.2/NVMe schneller ist.
SATA wurde ursprünglich für HDD-Festplatten entwickelt und definiert neben dem Fluss der elektrischen Signale auch den Stecker und die Buchse der Kabel. Eine SATA-Festplatte verfügt also über einen typischen SATA-Anschluss.
Für schnelle SSD-Festplatten ist die Datenübertragungsrate der SATA-Verbindung zu gering. Sie werden daher über die deutlich schnellere PCI Express-Verbindung angesprochen. Die elektrischen Eigenschaften dieser Verbindung sind im NVMe-Standard beschreiben, die Abmessungen, Stecker und Buchsen werden über den M.2 Standard definiert. SSDs nach dem M.2 Standard sind deutlich kleiner gebaut und schneller, als solche nach dem SATA-Standard.

Warum bekomme ich im System eine andere Festplattengröße angezeigt, als in der Artikelbeschreibung?

Die Ursache ist eine unterschiedliche Berechnungsweise, die aus Marketing-Gründen durch die Hersteller der Festplatten und des Betriebssystems verwendet wird.
In unseren üblichen metrischen Einheiten steht die Vorsilbe „kilo“ für ein Tausend, „mega“ für eine Million, und so weiter. Ein Kilometer sind daher tausend Meter und ein Megahertz sind eine Million Hertz. In der Computertechnik dagegen wird anstatt mit 1000 traditionell mit Vielfachen von 1024 gerechnet. Ein Kilobyte sind somit nicht exakt 1000 Byte, sondern 1024. Und ein Megabyte sind auch nicht 1000*1000 Byte, sondern 1024*1024.
Wenn ein Hersteller jetzt eine Festplatte mit einer Kapazität 160 GB baut, dann meint er damit eine Speichergröße von 160.000.000.000 Bytes. Er teilt also immer durch Vielfache von 1000. Das Betriebssystem (in erster Linie Windows) teilt dagegen nicht durch Vielfache von 1000, sondern durch Vielfache 1024 und kommt daher auf einen Wert von etwa 149 GB. Durch diese voneinander abweichenden Berechnungen entstehen die Diskrepanzen zwischen der Angabe des Herstellers (für ihn ist es günstiger, durch 1000 zu teilen) und der Angabe des Betriebssystems (was aus Traditionsgründen durch 1024 teilt).

Was bedeutet festverlöteter Prozessor oder Arbeitsspeicher?

Früher war es üblich, dass der Prozessor und der Arbeitsspeicher über Steckverbindungen mit der Hauptplatine verbunden waren. Für den Arbeitsspeicher gab es Steckmodule und für den Prozessor ein Stecksockel, sodass beispielsweise mit einfachen Mitteln eine Aufrüstung des Prozessors oder des Speichers möglich war.
Heute gehen viele Hersteller dazu über, Prozessor und oder Speicher auf der Hauptplatine aufzulöten. Dadurch können sie nicht mehr gewechselt und somit auch nicht aufgerüstet werden. Tritt ein Defekt im Prozessor oder im Speichermodul auf, können diese auch nicht ohne Weiteres ausgetauscht werden. Achten Sie daher beim Kauf, ob in der Artikelbeschreibung festverlöteter Prozessor oder Arbeitsspeicher erwähnt werden, da diese Geräte dann nicht mehr erweiterbar sind.

Was bedeutet die Prozessor-Generation?

Bei einem Prozessor wird von einem Generationssprung gesprochen, wenn die interne Architektur soweit geändert wird, dass er beispielsweise wesentlich kleiner oder wesentlich leistungsfähiger wird. Ein Prozessor einer älteren Generation kann daher nicht immer einfach durch einen Prozessor einer neueren Generation ersetzt werden, da sich der Sockel (der Anschluss) wahrscheinlich geändert haben wird. Innerhalb einer Generation gibt es meistens verschiedene Prozessormodelle, die die selbe Grundarchitektur haben, aber für verschiedene Zwecke zugeschnitten sind: z.B. unterschiedliche Taktrate oder unterschiedlich großer Cache-Speicher. Bei Intel-Prozessoren lässt sich die Generation an der führenden Ziffer ablesen: ein Intel Core i7-2600 entstammt der 2. Generation, ein Intel Core i7-6700 der 6. Generation.

Was ist der Unterschied zwischen Dual-Core, Core Duo, i-Core oder Quad Core?

Ein Dual-Core Prozessor ist ganz allgemein ein Prozessor mit zwei Kernen. Ein Quad-Core Prozessor ist ganz allgemein ein Prozessor mit vier Kernen. Analog gibt es noch Hexa-Core mit sechs oder Octa-Core mit acht Kernen. Diese Prozessoren werden jedoch nur im High-End-Bereich für Spezialanwendungen benutzt, sind also recht wenig verbreitet.
Das andere sind Markenbezeichnungen des Prozessorherstellers Intel. Für den Einsatz in Notebooks wurde als Ablösung für die Pentium-Familie die Core-Familie eingeführt. Die gewöhnlichen Prozessoren mit einem Kern hießen Core Solo, die damals bereits verfügbaren Zweikernprozessoren hießen analog Core Duo. Die Core-Serie wurde später von der Core2-Serie abgelöst, die wiederum in der i-Serie aufging. Die Intel Core i-Serie ist folglich die aktuelle Familie von Intel-CPUs, die sich in die Leistungsklassen i3, i5, i7 und i9 aufspaltet (nach Leistung aufsteigend).


Thema: Bildschirm

Grundsätzlich braucht ein Computer keinen Bildschirm - er würde auch ohne funktionieren. Gerade Großrechner oder Server haben meistens keine Monitore - sie laufen entweder in Virtuellen Maschinen oder werden über Fernwartung konfiguriert. Doch die meisten Computer für den persönlichen Einsatz sind ohne einen Bildschirm kaum sinnvoll zu gebrauchen - und in Laptops ist eigentlich immer ein Bildschirm integriert. Es gibt sogar Laptops, die nur aus einem Bildschirm bestehen - die nennt man dann Tablets.

Wie genau ist die Angabe der Bildschirmdiagonale?

Wird eine Bildschirmdiagonale angegeben, dann wird üblicherweise auf typische Diagonalen gerundet. Diese typischen Diagonalen haben sich im Laufe der Jahre herauskristallisiert. Welche Bildschirme exakt verbaut werden ist vom Hersteller und vom Modell abhängig. Beispielsweise hat das Lenovo ThinkPad X201 eine Bildschirmdiagonale von 12,1 Zoll und der Nachfolger Lenovo ThinkPad X220 eine Bildschirmdiagonale von 12,5 Zoll, beide werden aber als 12-Zoll-Modelle bezeichnet. Lenovos W5xx-Serie oder P5x-Serie haben 15,6-Zoll Bildschirme, die aber entgegen der mathematischen Rundung meist als 15-Zoll-Bildschirme geführt werden – einfach aus dem Grund, dass es früher 15-Zoll und 17-Zoll Monitore, aber keine 16-Zoll Monitore gab. Wir versuchen, in den detaillierten Artikelbeschreibungen stets die genaue Bildschirmdiagonale anzugeben.

Was bedeuten die Bildschirmauflösungen wie HD, Full-HD usw.?

Manche Bildschirmauflösungen besitzen Eigennamen. Dies ist, wie zum Beispiel beim berühmten Standard VGA, historisch bedingt. Auch heute noch werden manche Auflösungen zu Wiedererkennungszwecken benannt. Häufig wird die folgende Einteilung verwendet: Tabelle

Was bedeutet die Bildschirmtechnologie wie LED- oder IPS-Bildschirm?

Die heutzutage an Notebooks eingesetzten Bildschirme und Monitore sind, unabhängig von ihrer Oberflächenbeschaffenheit, Flüssigkristallbildschirme (LCD- oder TFT-Bildschirme). Normalerweise wird die TN-Technologie verwendet: Flüssigkristalle haben die Eigenschaft, Licht je nach angelegter elektrischer Spannung unterschiedlich gedämpft durchzulassen. Vor eine Hintergrundlichtquelle wird also eine Schicht Flüssigkristallsubstrat gegeben und einzelne Zellen in dieser Schicht so angesteuert, dass sich daraus das Monitorbild ergibt.
TN-Bildschirme haben das Problem, dass der Blickwinkel auf den Bildschirm eingeschränkt ist. Wenn man das Bild von unten oder von der Seite ansieht, dann nimmt man Farb- und Kontrastfehler wahr. Dem lässt sich mit der IPS-Technologie behelfen, die einerseits einen größeren Blickwinkel erlaubt, andererseits aber auch generell Kontrast und Reaktionszeit des Bildschirms verbessert.
LCD- oder TFT-Flüssigkristalle leuchten nicht von alleine. Die Hintergrund-Lichtquelle besteht üblicherweise aus mehreren Leuchtstoffröhren. Einfache LCD-Bildschirme zeigen daher gelegentlich eine ungleiche Ausleuchtung oder beginnen mit der Zeit zu flackern, wie man es auch von schlechter Deckenbeleuchtung kennt. Eine Weiterentwicklung ist daher LED-Backlight („LED-Bildschirm“). In diesem Fall wird die Hintergrundbeleuchtung durch Leuchtdioden (LED) geleistet. Diese sind auf der gesamten Fläche des Bildschirms aufgebracht und sorgen daher für eine sehr gleichmäßige Ausleuchtung. Außerdem flackern LEDs nicht, sind deutlich langlebiger und vor allen Dingen energiesparender – was bei Laptops ein entscheidender Faktor für die Akkulaufzeit ist.

Was ist ein Touchscreen?

Ein Touchscreen ist ein berührungsempfindlicher Bildschirm. Ein solcher Bildschirm dient nicht mehr nur als reines Ausgabegerät, sondern fungiert auch als Eingabemedium. Menüs oder Schaltflächen des Betriebssystems lassen sich dann nicht mehr nur mit der Maus bedienen, sondern auch mit dem Finger oder einem speziellen Stift. Hochwertige berührungsempfindliche Bildschirme unterstützen Multi-Touch: das heißt, dass sie nicht nur auf einzelne Berührungen reagieren, sondern auch mehrere gleichzeitig auswerten können. So ist es z.B. möglich, mit mehreren Fingern oder beiden Händen Objekte zu positionieren oder zu vergrößern bzw. verkleinern.


Thema: Schnittstellen

Ein Laptop hat meist sehr viele Anschlüsse, die irgendwie alle anders aussehen und für verschiedene Sachen gedacht sind. Wir stellen Ihnen hier die wichtigsten und am häufigsten vorkommenden Schnittstellen vor und geben Ihnen auch Tipps, wie Sie diese nutzen können - indem Sie zum Beispiel einen externen Monitor, einen Fernseher oder einen Beamer an Ihren Laptop anschließen.

Was sind die Unterschiede zwischen VGA, HDMI, DisplayPort und so weiter?

VGA ist eine alte, analoge Schnittstelle für externe Monitore mit einem spezifischen 15-poligen Stecker. Bei modernen Grafikkarten und Monitoren werden zumeist keine VGA-Anschlüsse mehr verbaut, da die Signale direkt digital zum Monitor übertragen werden und in diesem jedes Pixel direkt angesteuert werden kann. Früher waren die Röhrenbildschirme analog, sodass digitale Schnittstellen nicht verwendet werden konnten.
HDMI ist eine digitale Schnittstelle für die Übertragung von Bild und Ton durch ein einzelnes Kabel. Es wurde entwickelt, um die in der Unterhaltungselektronik vorher üblichen, analogen Anschlüsse wie Composite Video, S-Video oder SCART durch eine digitale Schnittstelle abzulösen. Die Anwendung ist daher auch nicht spezifisch auf Computer gefasst, sondern betrifft eigentlich die gesamte Unterhaltungselektronik. DVD- oder BluRay-Abspielgeräte können beispielsweise mittels HDMI an einen Fernseher angeschlossen werden.
DisplayPort wurde entwickelt, um ältere Schnittstellen wie DVI oder gar analoge wie VGA abzulösen und eine einheitliche, digitale Schnittstelle zur Bild- und Tonübertragung zwischen Computern und Bildschirmen zu schaffen. Es konkurriert daher mit HDMI, ist aber primär für den Anschluss von externen Monitoren gedacht ist. Je nach Bauform (DisplayPort oder MiniDisplayPort) ist ein Anschluss kleiner und daher platzsparender als HDMI und wird diesem häufig daher vorgezogen. Die Verfahren sind aber von der Übertragungsweise zueinander konvertierbar, d.h. mit einem geeigneten Adapter oder Kabel lassen sich DisplayPort- und HDMI-Anschlüsse dennoch verbinden und verwenden.

Was ist der Unterschied zwischen USB 2.0, USB 3.0 oder USB-C?

USB 2.0 und USB 3.0 sind zwei verschiedene Versionen des USB-Standards zum Anschluss externer Geräte an Computer und Laptops. USB 3.0 bietet dabei deutlich höhere Datenraten (wichtig zum Beispiel bei Anschluss einer externen Festplatte). Mechanisch und elektrisch sind USB 2.0 und USB 3.0 zueinander kompatibel, d.h. ein für USB 2.0 gefertigtes Gerät kann durchaus in Kombination mit einer USB 3.0 Buchse oder umgekehrt betrieben werden. Die Datenrate bleibt dabei jedoch auf dem Niveau von USB 2.0.
USB-C ist ein Versuch, die vielen verschiedenen Varianten für USB-Kabel und Buchsen (USB-A, USB-B, Mini-USB, Micro-USB, usw.) in einem einzigen Stecker abzubilden und verwendbar zu machen. Ein USB-C Anschluss ist daher nicht unbedingt ein USB-Anschluss für eine Datenleitung im eigentlichen Sinne, sondern kann verschiedene Inhalte transportieren. Je nach Konfiguration können über USB-C Kopfhörer oder ein externer Monitor angeschlossen werden. Mechanisch ist USB-C nicht mit bestehenden USB-Anschlüssen kompatibel, was häufig bei Anwendern zu negativen Reaktionen führt. Für die Verwendung von Geräten mit gewöhnlichen USB-Anschlüssen sind Adapter notwendig.

Was ist Thunderbolt?

Thunderbolt ist ein neuartiger Anschluss, dass die Funktionsweise separater Anschlüsse für Monitore und separater Anschlüsse für andere externe Geräten in einer Schnittstelle zusammenführt. Technisch und elektrisch basiert das Verfahren auf MiniDisplayPort, sodass sich über eine Thunderbolt-Schnittstelle beispielsweise mit einem älteren MiniDisplayPort Kabel ein gewöhnlicher Monitor anschließen lässt. Durch die Nutzung von PCI Express für den Datenkanal erreicht Thunderbolt bei Anschluss von Kameras oder externen Festplatten deutlich höhere Datenraten als beispielsweise USB 3.0. Künftige Versionen von USB sollen daher auf Thunderbolt aufbauen und langfristig soll Thunderbolt DisplayPort und USB ersetzen.

Wie kann ich einen externen Monitor anschließen?

Auf den meisten Laptops werden Anschlüssmöglichkeiten für Monitore verbaut. Früher waren das zumeist VGA-Buchsen, mittlerweile geht der Trend eher zu HDMI, DisplayPort oder Thunderbolt. Je nach dem, welchen Anschluss Ihr Laptop und Ihr Monitor unterstützen, benötigen Sie ein entsprechendes Kabel. Idealerweise besitzen Computer und Monitor den gleichen Anschluss (z.B. beides VGA, oder beides DisplayPort, oder beides HDMI), dann können Sie ein gewöhnliches Anschlusskabel verwenden. Wenn Sie gezwungen sind, einen DisplayPort-Anschluss mit einem HDMI-Anschluss zu verbinden, benötigen Sie einen Steckadapter oder ein geeignetes Kabel. Die Anschlüsse sind intern so gebaut, dass sie sich gegenseitig unterstützen. Falls Ihr Notebook oder Ihr Monitor jedoch nur einen VGA-Anschluss, das jeweilige Gegenstück aber keinen VGA-Anschluss haben, dann kommen Sie um den Kauf eines entsprechenden Wandlers nicht umher. Dieser Fall sollte heutzutage aber eigentlich nicht mehr auftreten, es sei denn, sie haben ein sehr altes Laptop oder einen sehr alten Monitor.

Wie kann ich einen Beamer anschließen?

Ein Beamer wird grundsätzlich genauso wie ein externer Monitor angeschlossen. Heutzutage verwenden Sie hierfür zumeist eine HDMI- oder eine DisplayPort Schnittstelle. Häufig trifft man die Situation, dass der Laptop nur einen DisplayPort-Ausgang hat, der Beamer aber nur einen HDMI-Eingang. Das ist grundsätzlich unproblematisch, denn die Schnittstellen können sich elektrisch automatisch gegenseitig erkennen und simulieren. Sie benötigen lediglich einen Steckadapter oder ein Adapterkabel, um die mechanisch unterschiedlichen Anschlüsse miteinander verbinden zu können.

Wie schließe ich mein Laptop an einen Fernseher an?

Einen Fernseher können Sie genauso anschließen, wie einen externen Monitor oder einen Beamer. Neuere Fernseher haben zumeist HDMI-Eingänge, sodass ein Steckadapter oder ein Adapterkabel notwendig wird, wenn Ihr Notebook keinen HDMI-Ausgang, sondern z.B. nur einen DisplayPort-Ausgang hat. Ältere Fernseher haben jedoch noch analoge Eingänge. Früher war es üblich, dass hierfür an Laptops zusätzlich analoge Fernsehanschlüsse wie z.B. S-Video angebracht waren. Das ist heute nicht mehr der Fall, sodass Sie ohne einen speziellen Wandler ein älteres Fernsehgerät nicht mehr anschließen können.


Thema: Netzwerke

Internetzugriff, immer und überall in Verbindung mit der Außenwelt bleiben, von unterwegs kommunizieren können - das sind die Ansprüche, die an die heutigen Computer und auch Telekommunikationsnetze gestellt werden. Schlagwörter wie 5G oder LTE machen immer wieder die Runde. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Und was sind eigentlich diese Schnittstellen wie WWAN oder Bluetooth, die man wie selbstverständlich nutzt, ohne wirklich zu wissen, was sich dahinter verbirgt? Die Antworten lesen Sie im folgenden Abschnitt.

Was kann ich tun, wenn mein Laptop keinen LAN-Anschluss hat?

Manche der modernsten Laptops werden so flach gebaut, dass ein RJ-45 Anschluss für LAN zu hoch wäre, um noch ins Gehäuse zu passen. In der Regel werden dann vom Hersteller Lösungen angeboten, um beispielsweise über USB oder einen ähnlichen Anschluss und einen Adapter ein Netzwerkkabel anzuschließen. Achten Sie bitte in der Artikelbeschreibung darauf, ob das jeweilige Modell einen Netzwerkanschluss hat. Der möglicherweise erforderliche Adapter wird bei uns üblicherweise nicht mitgeliefert.

Was gibt es für unterschiedliche WLAN-Technologien?

WLAN ist ein Standard für die drahtlose Vernetzung verschiedener Kommunikationsgeräte in einem näheren Umfeld (bis maximal 100-150 m zur Basisstation). Man unterscheidet hauptsächlich die Technologien 802.11b/g/n und 802.11ac. 802.11b/g/n ist die ursprüngliche Technologie und nutzt zur Übertragung den Frequenzbereich um 2,4 GHz. Die meisten WLAN-Sender (und auch viele andere Haushaltsgeräte wie z.B. schnurlose Telefone und Mikrowellen) tummeln sich in diesem Bereich, sodass Störungen wahrscheinlicher sind. 802.11ac nutzt zusätzlich den Frequenzbereich um 5 GHz, wo deutlich weniger Betrieb herrscht. Außerdem sind dort höhere Sendeleistungen erlaubt, sodass die Reichweite und auch die Verbindungsqualität bzw. Datenrate erhöht werden. 802.11ac wird jedoch noch nicht von allen WLAN-Adaptern und Routern unterstützt.

Was ist ein WWAN?

WWAN steht für Wireless Wide Area Network (Drahtloses Großflächen-Netzwerk) und meint im weitesten Sinne jede Art von einer mobilen Datenverbindung. Das können zum Beispiel die aus Mobilfunknetzen bekannten Dienste wie GPRS/Edge (2G), UMTS/HSPA (3G), LTE (4G) oder 5G (für das es noch keinen Namen gibt) sein. Als Hardware meint ein WWAN-Modul meist ein Modem für die Einwahl in ein UMTS- oder mittlerweile auch LTE-Netz.

Was ist der Unterschied zwischen 3G, 4G und 5G?

3G, 4G, 5G stehen jeweils für die dritte, vierte und fünfte Generation mobiler Datenverbindungen. Mit 3G ist UMTS/HSPA gemeint, mit 4G ist LTE gemeint, 5G baut auf LTE auch, hat aber noch keinen treffenden Namen.

Was ist der Unterschied zwischen UMTS und LTE?

UMTS ist eine Implementierung des Mobilfunkstandards der dritten Generation (3G). Es erlaubt im Regelfall eine Datenrate von 384 kbit/s, mit Erweiterungen wie HSDPA/HSUPA liegt die Geschwindigkeit im Bereich von einigen Megabit/Sekunde. In den meisten heute verfügbaren WWAN-Adaptern wird UMTS unterstützt. Die Mobilfunkanbieter in Deutschland haben jedoch angekündigt, diese Technologie bis Ende 2021 auslaufen zu lassen und danach nicht mehr zu unterstützen.
LTE ist eine Implementierung der vierten Generation (4G) und der Nachfolger von UMTS. Es verwendet etwas andere Frequenzen und eine andere Übertragungstechnik als UMTS. Aus diesen Gründen ist einerseits die Reichweite einer Basisstation größer, andererseits wird eine Datenrate von mindestens mehrerem Megabit/Sekunde, maximal bis zu 100 mbit/s erreicht. LTE gilt als möglicher Kandidat für den Zugang zum Mobilen Internet, wo aus Kostengründen die Verlegung schneller DSL-Leistungen nicht rentabel ist, z.B. in ländlichen Regionen. Manche, aber nicht alle der in Gebrauchtgeräten zu findenden WWAN-Adapter unterstützen LTE, wie es in Deutschland realisiert ist. Erfragen Sie im Zweifelsfall beim Hersteller des jeweiligen Moduls, ob und welche Art von LTE unterstützt wird.

Wie funktioniert Bluetooth und wofür kann ich es einsetzen?

Bluetooth ist ein funkbasierter Standard für die Kommunikation zwischen verschiedenen Elektrogeräten. Es ist im Gegensatz zum WLAN eine Punkt-zu-Punkt-Kommunikation, d.h. ein Gerät kommuniziert mit genau einer Gegenstelle. Die Reichweite ist auf weniger Meter bis einige Dutzend Meter begrenzt. Eingesetzt wird Bluetooth beispielweise für den Betrieb von kabellosen Tastaturen, Mäusen und Kopfhörern, Freisprechanlagen, Headsets, aber auch zum Beispiel für Controller von Spielkonsolen. Mobiltelefone nutzen Bluetooth, um Daten oder Bilder zu synchronisieren oder sich mit einem Computer bzw. Fernseher zu verbinden. In Laptops war Bluetooth früher ein gelegentlich vorhandenes eigenes Modul, mittlerweile wird es aufgrund des ähnlichen Frequenzbereiches häufig in das WLAN-Modul integriert.

Was ist NFC und wie funktioniert das?

NFC (Near Field Communication) ist ein Standard zur Datenübertragung auf sehr kurze Distanz (wenige Zentimeter). Die Übertragung erfolgt über winzige Spulen im Sender, die ein magnetisches Wechselfeld erzeugen, was im Empfänger gemessen werden kann. Das Verfahren ist bisher hauptsächlich im Geldverkehr (kontaktloses Bezahlen) oder bei der Eintrittskontrolle (elektronisches Ticket) verbreitet. Es kann aber auch analog zu Bluetooth beispielsweise zur Datenübertragung und Synchronisation zwischen Laptop und Smartphone genutzt werden.


Thema: Stromversorgung

Ein Akku ist das A und O für jedes mobil eingesetzte Elektrogerät: ist der Akku leer oder defekt, dann kann man das Gerät nicht mehr nutzen, egal wie gut in Schuss das noch ist. Leider gehört der Akku zu den Verschleißteilen in Laptops und gerade in Gebrauchtgeräten lässt die Akkuleistung oft zu wünschen übrig. Hier erfahren Sie, warum das so ist, und finden auch Tipps, wie Sie Ihren Akku schonend verwenden können.

Wie lange halten Akkus bei gebrauchten Geräten?

Diese Frage lässt sich leider nicht präzise beantworten. Wie lange ein Akku noch hält ist sehr stark abhängig davon, wie und wie lange er bereits betrieben wurde. Insofern ist die Laufzeit bei gebrauchten Geräten oftmals Glückssache – es kann sein, dass Sie einen guten und frischen Akku bekommen, der noch mehrere Stunden läuft. Es kann aber auch sein, dass der Akku auch bei scheinbarer Vollladung nur wenige Minuten durchhält.

Warum halten Akkus bei gebrauchten Geräten häufig weniger als bei neuen Geräten?

Akkus können nicht unendlich oft aufgeladen und entladen werden. Sie sind meist auf eine endliche Anzahl von Ladezyklen ausgelegt. Aufgrund der internen chemischen Prozesse sinkt die Akkukapazität stets mit fortschreitendem Alter. Das ist leider normal. Je nach dem, wie der Laptop bei Ihrem Vorgänger betrieben wurde (Überladung, Tiefentladung) ist es möglich, dass der Akku auch über das gewöhnliche Maß überbeansprucht wurde. Ein solcher Akku hält dann auch deutlich kürzer, als ein korrekt verwendeter Akku vergleichbaren Alters. Es kann sogar passieren, dass ein Akku gar nicht mehr geladen wird. Spätestens das ist dann ein Zeichen, den Akku zu tauschen.

Wie kann ich dafür sorgen, dass mein Akku länger hält?

Lithium-Ionen-Akkus, wie sie in Laptops vorkommen, mögen keine Voll-Ladungen und auch keine Voll-Entladungen. Ein idealer Ladezustand ist bei etwa 70-80% der Kapazität. Wenn Sie Ihren Laptop stationär betreiben und am Netz anschließen, sollten Sie darüber nachdenken, den Akku für diese Zeit zu entfernen, um ihn nicht zu überladen. Wenn Ihr Laptop Sie dagegen warnt, den Akku aufzuladen, sollten Sie dieser Aufforderung auch wirklich Folge leisten und nicht den letzten Rest aus dem Akku ziehen: der Akku kann tiefentladen werden. In besten Fall nimmt dabei lediglich seine Kapazität ab und er hält bei nachfolgender Ladung nicht mehr lange. Im schlechtesten Fall entstehen Kurzschlüsse von einzelnen Akkuzellen, der Akku überhitzt und explodiert.

Ist es ein Problem, einen Ersatz-Akku zu benutzen?

Grundsätzlich sollten Sie nur Akkus benutzen, die durch den Hersteller für den Gebrauch mit dem jeweiligen Notebook zugelassen sind. Dort hat man die Garantie, dass der Akku genau zum Gerät passt. Bei Verwendung eines Ersatzakkus läuft man immer Gefahr, Probleme bis hin zur Fehlfunktion von Akku oder Gerät zu bekommen. Um zu vermeiden, dass Fremdakkus verwendet werden, bauen manche Hersteller spezielle Chips in ihre Akkus ein, die vorhanden sein müssen, damit der Akku geladen wird. Ein Ersatz-Akku, der nicht durch den Hersteller gefertigt wurde, kann in einem solchen Gerät dann nicht geladen werden.

Kann es wirklich passieren, dass ein Akku Feuer fängt?

Grundsätzlich kann es passieren, dass ein Akku bei Überladung oder bei Defekten überhitzt und sich dadurch entzündet oder gar explodiert. Gelegentlich passiert das auch, jedoch wirklich sehr, sehr selten. Durch einfache Vorsichtsmaßnahmen lässt sich die Gefahr verringern. So sollten Sie Laptops nie über die notwendige Zeit hinaus mit dem Ladegerät an der Steckdose lassen, um einer Überladung vorzubeugen. Ein Akku sollte sich auch nicht zu weit entladen, da er hierbei Schaden nehmen kann. Sorgen Sie stets für eine gute Kühlung des Laptops – Lüftungsschlitze regelmäßig reinigen und den Laptop beim Laden und auch im Betrieb nicht zu lange auf weichen oder textilen Materialien stehen lassen. Überhaupt sollten Sie einen Laptop nicht über Nacht oder in Abwesenheit aufladen – wenn etwas passiert, bekommen Sie es nicht schnell genug mit. Verwenden Sie schließlich immer Original-Akkus und Original-Ladegeräte vom Hersteller. Diese sind zwar teurer, als Nachbauten, haben aber meist integriere Elemente zur Funktionskontrolle und Überladungsschutz.

Was muss ich beachten, wenn mein Netzteil defekt ist?

Versuchen Sie auf keinen Fall, ein defektes Netzteil zu öffnen und zu reparieren, sofern sie nicht eine einschlägige berufliche Qualifikation vorweisen können. Bei der Anschaffung eines neuen Netzteils sollten Sie stets ein Original-Netzteil des Herstellers kaufen. So gehen Sie sicher, dass das Netzteil hinsichtlich Spannung, Strom und Leistung genau zu den Erfordernissen des Laptops bzw. des verbauten Akkus passt. Auch der Anschlussstecker sollte in diesem Fall passen – Hersteller tauschen oft die Steckertypen, um eine Fehlverwendung zu erschweren. Es kann außerdem nicht ausgeschlossen werden, dass Netzteile ähnlich zu Akkus bestimmte Komponenten enthalten müssen, um einen Laptop laden zu können – wiederum, um die Verwendung von Nicht-Originalnetzteilen auszuschließen.


Thema: Tastatur

Immer wieder kommt die Frage, was es mit den Tastaturen der von uns verkauften Geräte auf sich hat. Ohne lange drumherum reden zu wollen - hier sagen wir es Ihnen. Lesen Sie einfach selbst.

Mit welchen Tastaturen werden die Geräte verkauft?

Viele Geräte haben nativ eine deutsche Tastaturbelegung. Manche Geräte haben aber auch nordische Tastaturbelegungen (z.B. schwedisch, norwegisch, finnisch oder dänisch). In diesen Fällen werden die Tasten (hauptsächlich Y und Z sowie manche Umlaute) soweit möglich von unseren Technikern ausgetauscht und falls nicht möglich durch hochwertige Aufkleber überklebt.

Warum haben manche Geräte keine deutsche Tastatur?

Unsere Geräte werden in verschiedenen europäischen Ländern, hauptsächlich jedoch in Skandinavien eingesetzt. Aus diesem Grund haben unsere Geräte zum Teil Tastaturbelegungen, die an die dortigen Sprachen bzw. Alphabete angepasst sind. Diese unterscheiden sich geringfügig vom deutschen Alphabet. Damit Sie jedoch ohne jegliche Einschränkungen mit dem Gerät arbeiten können, werden die Tasten Y und Z von unseren Technikern ausgetauscht und weitere vier abweichend beschriftete Tasten werden durch Aufkleber überklebt. Sollten wider Erwarten Probleme mit den Aufklebern auftreten (beispielsweise Abrieb, Ablösung, usw.), schicken wir Ihnen innerhalb von zwei Jahren nach dem Kauf gerne kostenfrei ein Ersatzaufkleberset zu. Melden Sie sich einfach bei uns.

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